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CNG-Offensive von VW: Nächster Versuch: Erdgasauto

26.06.2017 14:01:29 | GAZU GmbH
"Wenn nicht jetzt, wann dann?" Jens Andersen ist Konzernbeauftragter für Erdgasmobilität bei Volkswagen. Sein Plan: Bis 2025 eine Million Erdgasfahrzeuge auf deutsche Straßen zu bringen.

Die CNG-Offensive von VW hat einen Grund: Den ab 2020 geltenden Grenzwert von einem durchschnittlichen Ausstoß von 95 Gramm CO2 pro 100 Kilometer wird der VW-Konzern voraussichtlich nicht einhalten können. Dann drohen Strafzahlungen von rund 3,2 Milliarden.

VW versucht, den Diesel-Rückgang und den steigenden CO2-Austoß durch steigende SUV-Absatzzahlen mit den CNG-Fahrzeugen zu kompensieren. Der Aufwand dafür ist überschaubar, denn die Technik ist ausgereift und verfügbar.

Die neue CNG-Initiative wurde in aller Eile gestartet, ein Maßnahmenpaket erst Anfang dieses Jahres beschlossen. Allerdings soll der Erdgasantrieb lediglich als Brückentechnologie auf dem Weg zum Elektroauto dienen. Das verschaffe den VW-Ingenieuren mehr Zeit bei der Entwicklung effektiver Akkus, hört man aus VW-Kreisen.

Künftig will VW die CNG-Modellpalette von derzeit 14 Erdgasautos noch erweitern. Noch in diesem Jahr etwa durch einen 1,0-Liter-TGI-Motor mit 90 PS im neuen VW Polo und im Seat Ibiza. Auch Audi bringt den A4 und A5 in der Erdgasvariante G-Tron auf den Markt.

CNG Mobility Day in Hamburg: Mit der Erdgas-Offensive will VW vorrangig Flottenkunden erreichen. Doch auch Privatkunden sollen künftig besser informiert werden und sich für ein Erdgasauto entscheiden.


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